am ende nichts

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No Name. Another Story of Love. Moah. hier kann dein text rein hier kann dein text rein
Kapitel 3. - Wie auf einer Wolke!

 Cassie hat den Bahnhof erreicht. Selbstbewusst und mit einem entschlossenen Blick steuert sie auf einen Jungen, etwa in ihrem Alter zu. Er steht dort, das eine Bein an die Wand angewinkelt und mit einer Zigarette im Mund. Eine Turmuhr schlägt gerade Mitternacht; genau pünktlich.

Wie selbstverständlich geht sie auf ihn zu, umarmt ihn gespielt zur Begrüßung und lässt dabei das kleine zusammen gebundene Bündel Geld in seine Jackentasche fallen. Auf der Toilette in dem kleinen Club wo sie vorhin war, hat sie ihr Geld gleich zu Toms dazu gesteckt.

"Und jetzt der Stoff.", raunt sie ihm leise zu und zündet sich dabei ebenfalls eine Zigarette an.

Sie ist nervös. Cassie macht das Ganze zwar nicht zum ersten Mal, aber trotzdem, jedes Mal und jeder neue Versuch bringt gleichzeitig tausend neue Gefahren mit sich.

"Ja, schon gut, warte noch eine Minute. Du kriegst dein Zeug ja noch."

Sie mustert den Typen von oben bis unten. Er sieht normal aus. Niemand würde so etwas von ihm denken und das ist auch gut so. Je unauffälliger, desto besser.

Ihre Zigarette ist mittlerweile schon beim Filter angelangt und Cassie tritt sie schnell aus. Ihr Gegenüber, den sie einfach nur den Dealer nennt, tut es ihr gleich.

"Okay Trish, war schön mit dir geredet zu haben. Man sieht sich!", grinst er, umarmt sie zum Abschied genauso wie sie es zur Begrüßung getan hat, nur mit dem Unterschied, dass er diesmal zwei kleine weiße Tütchen in ihre Jackentasche verschwinden lässt.

Grinsend dreht sie sich um und läuft die Treppen hinunter zur U-Bahnstation. Soll sie schon ein bisschen, oder lieber noch nicht? Im Inneren hat sie ihre Entscheidung aber schon längst getroffen.

In der Toilette des Bahnhofs angekommen, holt sie das kleine Tütchen raus und zieht eine kleine Linie auf der Ablage des Waschbeckens. Schnell greift sie sich einen fünf Euro Schein, rollte ihn zusammen, setzt ihn an und zieht. In ihrer Nase beginnt es verdächtig zu kribbeln, doch von der Wirkung ist noch keine Spur.

Zufrieden verlässt sie die U-Bahnstation wieder und schlägt diesmal den Weg zu der Wohnung ihres Freundes und somit auch seinem Zwilling ein. Sie ist gerade um eine Straßenecke gebogen, als ihr plötzlich auf einen Schlag warm, aber dann sofort wieder kalt wird. In ihrem Körper beginnt es zu kribbeln und es scheint ihr, als ob sich plötzlich alle Muskeln in ihrem Körper bewegen wollen. Cassies Herzschlag beginnt zu Rasen und scheint einen Wettlauf gegen die Zeit gewinnen zu wollen. Ein Grinsen breitet sich auf ihren Lippen aus. Wie sie dieses Gefühl doch liebt...

Kurz vor der Wohnung der Familie Kaulitz bleibt sie stehen, zückt ihr Handy und wählt Toms Nummer.

"Hey Tom, ich bins Cassie. Ich steh hier vor eurer Wohnung, machst du mir auf? Ich hab das Zeug und es ist echt gut!", kichert sie in ihr Handy und legt auf.

Unruhig und aufgedreht trippelt sie von dem einen Bein aufs andere, muss den plötzlich entstandenen Bewegungsdrang ausüben und ausleben.

"Na endlich machst du mir auf!", grinst sie und hüpft in die Wohnung.

"Psht Cassie! Meine Mum schläft schon! Geht das vielleicht auch noch ne Spur leiser? Außerdem... wie viel von dem Zeug hast du schon genommen?" Den letzten Satz flüstert er eher, als dass er ihn ausspricht, doch trotzdem hört Cassie ihn unnatürlich laut und schallend an ihrem Ohr.

"Viel mein lieber, sehr, sehr viel. Und es ist toll!"

Murrend nimmt Tom Cassie am Handgelenk und zieht sie in sien Zimmer, da sie gerade den Weg zur Küche einschlagen wollte. Dort setzt sie sich auf sein Bett und beginnt mit dem Fuß auf und ab zu wackeln.

"Hier hast du dein Zeug!", grinst sie und wirft ihm die kleine Packung zu. Gerade als Tom das weiße Pulver in seiner Schreibtischschublade verstaut hat, klopft es an der Tür und Bill kommt verschlafen, nur in Boxershorts heran.

"Bill mein Schatz!", kichert Cassie, als sie ihn entdeckt, hüpft auf ihn zu und schlingt ihre Arme um ihn.

"Cassie... Süße... Was machst du denn noch so spät hier? Und vor allem bei... Tom?" Sichtlich irritiert schiebt er sie ein Stück von sich weg und schaut ihr in ihre blauen Augen mit den deutlich geweiteten Pupillen.

22.12.07 01:22
 


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