am ende nichts

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No Name. Another Story of Love. Moah. hier kann dein text rein hier kann dein text rein
Kapitel 6. - Der Moment zählt

Kein einziger Ton entfloh ihren trockenen Lippen, außer das gedämpfte Schluchzen, was Tom dazu veranlasste, Cassie noch fester in seine schützenden Arme zu schließen.

Wenn er doch wüsste wie schrecklich die Woche ohne Bill war. Tom hasste sich insgeheim für diese Frage, denn er konnte sie sich selbst beantworten.
Er wollte nicht noch mehr Salz in Cassie's offene Wunde streuen. Immer wieder beruhigte er sie, indem er sanft mit seiner Hand durch ihre Haare fuhr und ihr leise beruhigende Worte zuflüsterte.

Ihr Schluchzen verebbte und ihre Atmung hatte sich wieder beruhigt, doch noch immer klammerte sie sich fest an Tom und sog seinen frischen Duft ein.
"Danke Tom, Danke dass du da bist", flüsterte sie, um die Stille nicht störrisch zu unterbrechen, und erhob langsam ihren Kopf, damit sie ihm in die Augen schauen konnte.
Doch er lächelte nur und nickte langsam, hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn, um schließlich seinen Kopf auf ihrem abzulegen.
Für einen Moment verweilten die beiden so, genossen Berlin bei Nacht, das Rauschen der Autos, die vielen Lichter, in denen man sich verlieren konnte.

"Lass uns gehen, Tom", sagte Cassie, befreite sich aus seinen Armen und wischte sich die schon getrockneten Tränen von ihren erröteten Wangen.
"Oh Gott, ich muss doch grauenhaft aussehen", kommentierte sie seufzend, als sie den Rest ihrer schwarzen Schminke auf ihren Händen begutachtete.

"Prinzessin", seufzte Tom und verdrehte kurz seine Augen "Du siehst gut aus, auch wenn du nicht gut aussiehst, klar?"
Cassie lachte leise und knuffte ihm leicht in die Seite.
"Komm her Teddy" Sie beugte sich vor um ihn ein Kuss auf die Wange zu drücken, worauf Tom sie zufrieden angrinste "Lass uns die Sache für einen Moment vergessen, ja?"
Als Antwort nahm er ihre Hand.

Mit sicheren Schritten begaben die zwei sich in Richtung U-Bahn Station.
Immer wieder warfen die zwei sich verstohlene Blicke zu, Bill war für einen Moment vergessen, was ihr sichtbar gut tat, auch die Sucht nach dem ehrsehnlichen Stoff, den sie diese Woche in manchen Situationen ungern zugegeben mehr vermisste als Bill, war wie weggeblasen.

Stille Dunkelheit lag über dem kleinen Dorf nahe Berlin, als Tom und Cassie die Straße hinab schlenderten. "Tom, vielleicht ist das jetzt zu viel verlangt, aber...könntest du vielleicht heute noch bei mir bleiben? Also du musst nicht wenn-", fing Cassie an, wurde jedoch von ihm gestoppt "Ich bleib' bei dir solange du willst, im Moment ist das selbstverständlich, Cassie" Tom lächelte sie aufmunternd an als er das sagte. Verlegen schaute sie auf den Boden vor sich und wisperte ein leises 'Danke'.
Mehr konnte sie im Moment auch gar nicht... 

 

 

 

22.2.08 23:10
 


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